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Eine Luftaufnahme eines Flusses, der durch eine ländliche Gegend mit grünen Feldern und Weinbergen fließt, und einem nahegelegenen Dorf im Hintergrund.
natürlich. gesund. leben.
Blick auf Gailingen am Hochrhein
natürlich. gesund. leben.

Herzlich Willkommen auf der offiziellen Website der Gemeinde Gailingen am Hochrhein!

Entdecken Sie unsere vielfältigen Online-Dienste, aktuelle Veranstaltungen und die neuesten Nachrichten rund um Gailingen.

Viel Freude beim stöbern!

Neuigkeiten

Das Aktuellste aus Gailingen

Aktuelles, Tourismus

Schrankenfreies Parken

Neues Parksystem am Rheinuferpark und Rheinhalde

Aktuelles

Asiatische Hornisse

Invasive gebietsfremde Art

Aktuelles, Energie & Klima

Teilnahme am Förderprogramm für Streuobstbäume

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 23.04.2026 beschlossen, weiterhin am Förderprogramm des Landes für Schnitt von Streuobstbäumen teilzunehmen

Öffentliche Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung

Aufhebung der Parkgebührensatzung

Aktuelles

Gemeinsam Bewegen

Auch dieses Jahr laden wir Sie wieder zu unserer Aktion "Gemeinsam bewegen" herzlich ein

Öffentliche Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung

Satzung der Gemeinde Gailingen über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit vom 26.03.2026

Aktuelles, Infrastruktur & Bauen

Gewerbegrundstück zu verkaufen

Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets "Im Rheinauer" um den 4. Teil

Aktuelles

Aufruf an alle Hobbykünstler

Ausstellung Dorffest am 11. und 12. September

Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung

Beginn der vorbereitenden Untersuchungen Ortskern 3

Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung, Jahresabschluss

des Eigenbetriebs Wasserversorgung und Abwasserversorgung 2023

Bekanntmachungen

Amtliche Bekannmachtung Haushaltssatzung

mit Haushaltsplan und Wirtschaftspläne 2025

Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung Hebesatzung

über die Grund- und Gewerbesteuer

Öffentliche BekanntmachungenAlle Neuigkeiten anzeigen

Digitaler Bürgerservice

Mit unserem digitalen Bürgerservice ermöglichen wir Ihnen, viele Anliegen rund um die Gemeindeverwaltung einfach, sicher und bequem von zuhause aus zu erledigen. Nutzen Sie unser Online-Angebot für aktuelle Hinweise, Formulare, Kontaktmöglichkeiten und weitere wichtige Informationen!
AmtsblattMitarbeitendeInformationen zum AusweisRatsinfoHeiraten in GailingenÜbersicht Formulare
Veranstaltungen

Das passiert in Gailingen

22.05.2026Feste & Feiern, Konzert

Kurgartenkonzert Rauhenbergmusikanten

KurgartenGartenstraße, 78262 Gailingen am Hochrhein18:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Bild Kurgarten
31.05.2026Feste & Feiern, Konzert

Ortsführung durch das jüdische Gailingen

Geschichte und Geschichten, Ortsführung einschließlich jüdischer Friedhof In Gailingen lebten über Jahrhunderte zwei Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Religion, Berufsstruktur und Kultur zusammen – ein Dorf, dessen Ortsbild von der jüdischen Bevölkerung maßgeblich geprägt wurde. Sie wandern entlang jüdischer Spuren bis zum Friedhof, betrachten Häuser und hören von Menschen und ihren Geschichten.

Jüdisches Museum Gailingen10:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Menschen stehen vor einem historischen Gebäude
05.06.2026Feste & Feiern, Konzert

Kuga Sommer

Genießen Sie Livemusik im Kurgarten

19:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Menschen im Kurgarten bei einem Konzert
12.06.2026Feste & Feiern, Konzert

Ersatztermin Kurgartenkonzert

18:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Bild Kurgarten
20.06.2026Sonstiges

Auf den Spuren von Erika & Klaus Mann

Erika und Klaus, die berühmten Thomas-Mann-Kinder, beide Schriftsteller, beide Bohémiens, beide Antifaschisten, beide auf der Flucht, beide Suchende – immer unterwegs. Gemeinsamkeiten gab es viele, doch es war noch mehr: seelisch waren sie aufeinander angewiesen. Gerne gaben sie sich als Twins aus, obwohl sie ein Jahr und neun Tage auseinander waren.  Diese tiefe Bindung prägte auch ihr unruhiges Exilleben kreuz und quer durch Europa und die USA.  Später wuchs die Distanz zwischen ihnen. Klaus Mann, Autor von bedeutenden Büchern wie »Mephisto«, »Der Vulkan«, »Der Wendepunkt« und »Speed«, schrieb Prosa schon in früher Jugend. Mit zunehmender Drogensucht starb er am 21. Mai 1949 an einer Überdosis Schlaftabletten in Cannes. »Rundherum«, »Escape to Life«, »The other Germany«, »Das Buch von der Riviera« schrieben beide gemeinsam. Erika Mann gründete am 1.1.1933 in München das Kabarett »Die Pfeffermühle«. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wanderte die Pfeffermühle nach Zürich aus und wurde zum wichtigsten europäischen Exil-Kabarett.  Erika war Vortragsreisende, Kriegs- und Reise-Reporterin, schrieb Kinderbücher und Theaterstücke. Sie wurde unerlässliche Mitarbeiterin ihres Vaters. Nach dem Tod von Klaus widmete sich Erika mit Eifer und Nachdruck der Veröffentlichung seines Werkes. Sie starb 1969 in der Schweiz. Die beiden Schauspieler Ute Maria Lerner und Mark Weigel wollen sich den Künstlern ebenso wie den Menschen Erika und Klaus Mann nähern. Im Anschluss an die Veranstaltung Diskussion mit dem Publikum

Jüdisches Museum Gailingen19:30 Uhr
die beiden Schauspieler
04.07.2026Ausflüge & Wandern, Feste & Feiern

Genusswanderung

Wanderung durch Gailingen mit Zwischenstopps an denen Sie mit Essen und Trinken versorgt werden. Start und Ende ist an der Hochrheinhalle

Musikverein Gailingen e.V.15:00 Uhr
Logo Musikverein
02.08.2026Führungen

Am guten Ort - Öffentliche Führung zum Jüdischen Friedhof

Der Jüdische Friedhof Gailingen ist das altehrwürdigste Zeugnis aus der Frühzeit der jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert. Als steinernes Archiv erzählt er mit hebräischen und deutschen Grabinschriften und Bildsymbolen vom Leben der Toten und zeugt von der tiefen Religiosität, die das Landjudentum über die Jahrhunderte auszeichnete. Leitmotiv ist der Glaube auf ein »Olam haba«, eine »kommende Welt« und spirituelles Jenseits. Als mystischer Ort der Stille ist der Friedhof nicht nur ein Ort des Todes und der Trauer sondern erinnert an bekannte und unbekannte Persönlichkeiten der Gailinger Bürgerschaft. Männliche Teilnehmer werden gebeten, den Friedhof nur mit Kopfbedeckung zu betreten.

11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof
10.09.2026Kulinarik, Sonstiges

Besenwirtschaft Zolg

Herzhafte Vesper und eigene Weine, Gruppen, Weinbergrundfahrten und Weinproben ganzjährig

Weingut Zolg18:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Wappen der Familie Zolg
13.09.2026Führungen, Kultur & Bildung

Tag des offnenen Denkmals

11–11:45 Uhr »Ge(k)lebte Erinnerung« – Einblicke in die jüdische Familiengeschichte Guggenheim-Heilbronn, Vortrag Dr. Ina Appel, Rothschildsaal 14–14:45 Uhr »Ge(k)lebte Erinnerung« – Einblicke in die jüdische Familiengeschichte Guggenheim-Heilbronn, Vortrag Dr. Ina Appel, Rothschildsaal Nach dem Vortrag erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Familienjournale, Tagebücher und Korrespondenzen der traditionsreichen, über Generationen in Gailingen ansässigen Familie Guggenheim-Heilbronn. Die Archivalien aus dem Familiennachlass Heilbronn sind im Erdgeschoss des Museums, im Guggenheimsaal ausgestellt und können unter Aufsicht betrachtet werden. In die Familienchroniken geklebte Fotos, Postkarten, Dokumente und handschriftliche Notizen wie Zeitungsartikel geben einen authentischen und detailreichen Spiegel jüdischen Alltagslebens im alemannischen Landjudentum für einen Zeitraum von ca.1880 bis 1938. Die Familiengeschichten der Guggenheim-Heilbronns bilden jüdische Emanzipation, Blüte und Niedergang bzw. das gewaltsame Ende der jüdischen Landgemeinde im Hegau ab

Jüdisches Museum Gailingen10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Buchseite mit historischen Fotos
19.09.2026Messen & Märkte

Töpfermarkt

rund 50 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet präsentieren im Rheinuferpark klassische und moderne Keramik. Mit dabei sind auch ein Korbflechter, ein Bürstenmacher und die Goldschmiedin Karen Lünse aus Gailingen

Märkte Lobensteiner10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Panoramafoto Gailingen am Hochrhein
19.09.2026Führungen, Kultur & Bildung

Museumsnacht Hegau-Schaffhausen

»AugenBlicke«. Zeichen jüdischen Lebens in Gailingen – Sonderausstellung mit Fotografien von Martin Schweingruber Die Sonderausstellung »AugenBlicke« mit Fotografien des Schweizers Martin Schweingruber im Souterrain des Jüdischen Museums richtet den Blick auf gegenwärtige Zeichen jüdischen Lebens in Gailingen. Schwarzweiß- und Farbfotografien fokussieren architektonische Details ehemals von jüdischen Familien bewohnter Häuser, Exponate und Archivalien aus dem Museum sowie Motive vom Jüdischen Friedhof in Gailingen. Hauseingänge, Türrahmen, Balkone, Geländer, aber auch Motive einer im Ort gepflegten Erinnerungskultur lenken die Aufmerksamkeit der Betrachterinnen und Betrachter auf die starke Präsenz jüdischen Lebens, seine Gestaltungskraft und seinen Verlust. Atmosphärische Bildeindrücke des großen jüdischen Friedhofs unterstreichen die jahrhundertealte Erinnerungskultur jüdischer Tradition im Ort. Als steinernes Archiv und mystischer Ort der Stille in Gailingen ist der Friedhof nicht nur ein Ort der Trauer und des Todes, sondern erzählt in fotografisch nuancierter Perspektive von der Vielfalt des Lebendigen und der Verbindung mit einer wachsenden Natur. Wie nähert man sich einer verdrängten jüdischen Kultur auf achtsame Weise? Die zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten in Gailingen durchgeführten Fotografie-Spaziergänge von Martin Schweingruber erspüren das jüdische Erbe mit großer Sensibilität und offenem Blick. Fragmentarische Bildmomente schaffen ästhetisch gestaltete AugenBlicke und faszinierende Kristallisationspunkte zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Spannung von Motiv-, Licht- und Schattenstruktur öffnen sich Dialogfelder und neue Perspektiven

Jüdisches Museum17:00 Uhr
Baumstumpf auf dem Moos wächst
08.11.2026Führungen, Kultur & Bildung

Öffentliche Museumsführung mit Besuch des historischen Ritualbades, Mikwe

Die Geschichte jüdischen Lebens in einer Region ist immer auch die Geschichte vom Umgang mit dem Fremden, seiner Integration und/oder Zurückweisung. Der gemeinsame Gang durch die Dauerausstellung im ehemaligen Schulhaus bietet vielfältige Einblicke in die Entwicklung einer der größten jüdischen Landgemeinden im süddeutschen Raum. Thematisiert werden Gailinger Synagoge, gelebte Religiosität und Alltagsleben, der lange Weg jüdischer Emanzipation sowie Verfolgung und Deportation während des Nationalsozialismus. Führung und Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Jüdisches Museum Gailingen11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Hausgang mit Bildern an der Wand
22.05.2026Feste & Feiern, Konzert

Kurgartenkonzert Rauhenbergmusikanten

KurgartenGartenstraße, 78262 Gailingen am Hochrhein18:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Bild Kurgarten
31.05.2026Feste & Feiern, Konzert

Ortsführung durch das jüdische Gailingen

Geschichte und Geschichten, Ortsführung einschließlich jüdischer Friedhof In Gailingen lebten über Jahrhunderte zwei Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Religion, Berufsstruktur und Kultur zusammen – ein Dorf, dessen Ortsbild von der jüdischen Bevölkerung maßgeblich geprägt wurde. Sie wandern entlang jüdischer Spuren bis zum Friedhof, betrachten Häuser und hören von Menschen und ihren Geschichten.

Jüdisches Museum Gailingen10:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Menschen stehen vor einem historischen Gebäude
05.06.2026Feste & Feiern, Konzert

Kuga Sommer

Genießen Sie Livemusik im Kurgarten

19:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Menschen im Kurgarten bei einem Konzert
12.06.2026Feste & Feiern, Konzert

Ersatztermin Kurgartenkonzert

18:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Bild Kurgarten
20.06.2026Sonstiges

Auf den Spuren von Erika & Klaus Mann

Erika und Klaus, die berühmten Thomas-Mann-Kinder, beide Schriftsteller, beide Bohémiens, beide Antifaschisten, beide auf der Flucht, beide Suchende – immer unterwegs. Gemeinsamkeiten gab es viele, doch es war noch mehr: seelisch waren sie aufeinander angewiesen. Gerne gaben sie sich als Twins aus, obwohl sie ein Jahr und neun Tage auseinander waren.  Diese tiefe Bindung prägte auch ihr unruhiges Exilleben kreuz und quer durch Europa und die USA.  Später wuchs die Distanz zwischen ihnen. Klaus Mann, Autor von bedeutenden Büchern wie »Mephisto«, »Der Vulkan«, »Der Wendepunkt« und »Speed«, schrieb Prosa schon in früher Jugend. Mit zunehmender Drogensucht starb er am 21. Mai 1949 an einer Überdosis Schlaftabletten in Cannes. »Rundherum«, »Escape to Life«, »The other Germany«, »Das Buch von der Riviera« schrieben beide gemeinsam. Erika Mann gründete am 1.1.1933 in München das Kabarett »Die Pfeffermühle«. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wanderte die Pfeffermühle nach Zürich aus und wurde zum wichtigsten europäischen Exil-Kabarett.  Erika war Vortragsreisende, Kriegs- und Reise-Reporterin, schrieb Kinderbücher und Theaterstücke. Sie wurde unerlässliche Mitarbeiterin ihres Vaters. Nach dem Tod von Klaus widmete sich Erika mit Eifer und Nachdruck der Veröffentlichung seines Werkes. Sie starb 1969 in der Schweiz. Die beiden Schauspieler Ute Maria Lerner und Mark Weigel wollen sich den Künstlern ebenso wie den Menschen Erika und Klaus Mann nähern. Im Anschluss an die Veranstaltung Diskussion mit dem Publikum

Jüdisches Museum Gailingen19:30 Uhr
die beiden Schauspieler
04.07.2026Ausflüge & Wandern, Feste & Feiern

Genusswanderung

Wanderung durch Gailingen mit Zwischenstopps an denen Sie mit Essen und Trinken versorgt werden. Start und Ende ist an der Hochrheinhalle

Musikverein Gailingen e.V.15:00 Uhr
Logo Musikverein
02.08.2026Führungen

Am guten Ort - Öffentliche Führung zum Jüdischen Friedhof

Der Jüdische Friedhof Gailingen ist das altehrwürdigste Zeugnis aus der Frühzeit der jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert. Als steinernes Archiv erzählt er mit hebräischen und deutschen Grabinschriften und Bildsymbolen vom Leben der Toten und zeugt von der tiefen Religiosität, die das Landjudentum über die Jahrhunderte auszeichnete. Leitmotiv ist der Glaube auf ein »Olam haba«, eine »kommende Welt« und spirituelles Jenseits. Als mystischer Ort der Stille ist der Friedhof nicht nur ein Ort des Todes und der Trauer sondern erinnert an bekannte und unbekannte Persönlichkeiten der Gailinger Bürgerschaft. Männliche Teilnehmer werden gebeten, den Friedhof nur mit Kopfbedeckung zu betreten.

11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof
10.09.2026Kulinarik, Sonstiges

Besenwirtschaft Zolg

Herzhafte Vesper und eigene Weine, Gruppen, Weinbergrundfahrten und Weinproben ganzjährig

Weingut Zolg18:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Wappen der Familie Zolg
13.09.2026Führungen, Kultur & Bildung

Tag des offnenen Denkmals

11–11:45 Uhr »Ge(k)lebte Erinnerung« – Einblicke in die jüdische Familiengeschichte Guggenheim-Heilbronn, Vortrag Dr. Ina Appel, Rothschildsaal 14–14:45 Uhr »Ge(k)lebte Erinnerung« – Einblicke in die jüdische Familiengeschichte Guggenheim-Heilbronn, Vortrag Dr. Ina Appel, Rothschildsaal Nach dem Vortrag erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Familienjournale, Tagebücher und Korrespondenzen der traditionsreichen, über Generationen in Gailingen ansässigen Familie Guggenheim-Heilbronn. Die Archivalien aus dem Familiennachlass Heilbronn sind im Erdgeschoss des Museums, im Guggenheimsaal ausgestellt und können unter Aufsicht betrachtet werden. In die Familienchroniken geklebte Fotos, Postkarten, Dokumente und handschriftliche Notizen wie Zeitungsartikel geben einen authentischen und detailreichen Spiegel jüdischen Alltagslebens im alemannischen Landjudentum für einen Zeitraum von ca.1880 bis 1938. Die Familiengeschichten der Guggenheim-Heilbronns bilden jüdische Emanzipation, Blüte und Niedergang bzw. das gewaltsame Ende der jüdischen Landgemeinde im Hegau ab

Jüdisches Museum Gailingen10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Buchseite mit historischen Fotos
19.09.2026Messen & Märkte

Töpfermarkt

rund 50 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet präsentieren im Rheinuferpark klassische und moderne Keramik. Mit dabei sind auch ein Korbflechter, ein Bürstenmacher und die Goldschmiedin Karen Lünse aus Gailingen

Märkte Lobensteiner10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Panoramafoto Gailingen am Hochrhein
19.09.2026Führungen, Kultur & Bildung

Museumsnacht Hegau-Schaffhausen

»AugenBlicke«. Zeichen jüdischen Lebens in Gailingen – Sonderausstellung mit Fotografien von Martin Schweingruber Die Sonderausstellung »AugenBlicke« mit Fotografien des Schweizers Martin Schweingruber im Souterrain des Jüdischen Museums richtet den Blick auf gegenwärtige Zeichen jüdischen Lebens in Gailingen. Schwarzweiß- und Farbfotografien fokussieren architektonische Details ehemals von jüdischen Familien bewohnter Häuser, Exponate und Archivalien aus dem Museum sowie Motive vom Jüdischen Friedhof in Gailingen. Hauseingänge, Türrahmen, Balkone, Geländer, aber auch Motive einer im Ort gepflegten Erinnerungskultur lenken die Aufmerksamkeit der Betrachterinnen und Betrachter auf die starke Präsenz jüdischen Lebens, seine Gestaltungskraft und seinen Verlust. Atmosphärische Bildeindrücke des großen jüdischen Friedhofs unterstreichen die jahrhundertealte Erinnerungskultur jüdischer Tradition im Ort. Als steinernes Archiv und mystischer Ort der Stille in Gailingen ist der Friedhof nicht nur ein Ort der Trauer und des Todes, sondern erzählt in fotografisch nuancierter Perspektive von der Vielfalt des Lebendigen und der Verbindung mit einer wachsenden Natur. Wie nähert man sich einer verdrängten jüdischen Kultur auf achtsame Weise? Die zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten in Gailingen durchgeführten Fotografie-Spaziergänge von Martin Schweingruber erspüren das jüdische Erbe mit großer Sensibilität und offenem Blick. Fragmentarische Bildmomente schaffen ästhetisch gestaltete AugenBlicke und faszinierende Kristallisationspunkte zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Spannung von Motiv-, Licht- und Schattenstruktur öffnen sich Dialogfelder und neue Perspektiven

Jüdisches Museum17:00 Uhr
Baumstumpf auf dem Moos wächst
08.11.2026Führungen, Kultur & Bildung

Öffentliche Museumsführung mit Besuch des historischen Ritualbades, Mikwe

Die Geschichte jüdischen Lebens in einer Region ist immer auch die Geschichte vom Umgang mit dem Fremden, seiner Integration und/oder Zurückweisung. Der gemeinsame Gang durch die Dauerausstellung im ehemaligen Schulhaus bietet vielfältige Einblicke in die Entwicklung einer der größten jüdischen Landgemeinden im süddeutschen Raum. Thematisiert werden Gailinger Synagoge, gelebte Religiosität und Alltagsleben, der lange Weg jüdischer Emanzipation sowie Verfolgung und Deportation während des Nationalsozialismus. Führung und Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Jüdisches Museum Gailingen11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Hausgang mit Bildern an der Wand
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